Was bedeutet Steuersparkonzept?
Wenn wir von einer Steuerersparnis sprechen, reden wir vornehmlich
von einer Einkommenssteuerersparnis. Dies verhält sich so,
da der Bundesbürger meist sehr viel Einkommenssteuer zahlt
und diese mit einfachen Mittel senken kann.
Voraussetzung für eine nachhaltig Steuerersparnis ist die Investition
in ein Wirtschaftgut oder der Kauf von Wirtschaftgütern oder
die Beteiligung an einem Wirtschaftsgut.
Deshalb spricht man in diesem Zusammenhang auch davon, Steuern in
Privatvermögen (Wirtschaftsgüter) umzuwandeln.
Wie funktionieren Steuersparkonzepte?
Durch die Investition in ein steuerbegünstigtes Wirtschaftgut
(z.B. Immobilien, Geschlossene Fonds etc.) senken Sie Ihr zu versteuerndes
Einkommen. Somit sinkt Ihr Steuersatz und das Einkommen auf das
Sie Steuern zahlen.
Ein Beispiel:
Sie haben ein zuversteuerndes Einkommen von 100.000 € und investieren
20.000 € pro Jahr in steuerbegünstigte Wirtschaftsgüter.
Bei 100% Steuerbegünstigung könnten Sie logischerweise
20.000 € von der Steuer abziehen und würden somit nur
noch auf 80.000 €.
Diese 80.000 € werden dann wie üblich mit Ihrem Steuersatz
verrechnet (z.B. 40%). Sie würden also in diesem Beispiel nicht
40.000 €, sondern 32.000 € Steuern zahlen - eine Ersparnis
von 8.000 €.
Die Investition in eine steuerbegünstigte Geldanlage behalten
Sie und haben somit den nomialen Wert von 20.000 € nach wie
vor in Ihren Vermögen.
Sie können pauschal annehmen: je höher Ihr Steuersatz,
desto höher ist Ihre Steuerersparnis bei gleicher Investition.
Welche Steuersparkonzepte gibt es?
Um die Steuer zu senken sind in den Jahren immer mehr und immer
bessere Steuersparkonzepte auf den Markt gekommen. Vornehmlich
handelt es sich hierbei um geschlossene Investmentfonds, d.h.
Sie investieren mit anderen Anleger Ihr Geld in einen Fonds, der
die eingesammelten Gelder in ein spezielles Projekt investiert.
z.B. Immobilien, Filme, Schiffsladungen, Seniorenwohnanlagen,
Windkraftanlagen, Solarenergieanlagen, u.v.m.
Der Vorteil einer solchen Investition liegt ganz klar in dem professionellen
Management und der sachkundigen Begutachtung des jeweiligen Projektes.
Zusätzlich können Sie im Regelfall mit einer jährlichen
Ausschüttung rechnen, sofern das Projekt Gewinne erwirtschaftet
(geschlossene Beteiligungen, also z.B. Schiffsfond, Mediendfonds,
etc...)
Tipp: Vor allem Immobilien und - seit
jüngster Zeit Senioren-Immobilien-Wohnanlagen - werden sehr
stark nachgefragt, da man hier die Möglichkeit hat, gute
und sichere Mieten zu generieren und in der Regel auch die Option
auf Eigennutzung im Alter vertraglich mit einbauen kann.
Hier einige Beispiele:
Senioren-Immobilien-Wohnanlagen
Medienfonds
Schiffsfonds
Seniorenimmobilien
Investieren Sie in Wohnformen für ältere Menschen, die
den Wünschen der Senioren nach Eigenständigkeit auf
der einen Seite und Sicherheit auf der anderen Seite entgegenkommen.
Sie werden zumeist unter den Namen "Service-Wohnen"
oder "Betreutes Wohnen" zusammengefasst.
Service-Wohnen ist eine Wohnkonzeption, die den subjektiven Einstellungen
der jungen und zukünftigen Senioren entspricht und den veränderten
demographischen und strukturellen Rahmenbedingungen Rechnung trägt.
Der Grundgedanke ist, dass jeder in seinen "eigenen vier
Wänden" lebt (unabhängig davon, ob als Wohneigentümer
oder Mieter) und den Alltag mehr oder weniger alleine bzw. im
Haus- oder Nachbarschaftsverbund organisiert.
Zusätzlich werden professionelle Serviceleistungen (bis hin
zur Pflege) angeboten, die man nach Bedarf abrufen kann und auch
nur bei Inanspruchnahme bezahlen muss. Für die Bewohner führt
dies zu einer Reduzierung des verpflichtenden Kostenpakets, ohne
auf Sicherheit verzichten zu müssen.
Der Markt für Service-Wohnungen ist einer der letzten großen
Wachstumsmärkte der Immobilienbranche. Bundesweit hat sich
die Zahl der Wohnprojekte mit Service-, Betreuungs- und Pflegeangeboten
für Senioren seit 1995 von rund 1.500 auf schätzungsweise
3.600 mehr als verdoppelt. Die Größe und die Ausstattung
der neuen Service-Wohnprojekte sowie die Art und der Umfang der
Serviceleistungen werden vielfältiger.
Es gibt mehrere Gründe, die für das Investment in eine
Seniorenimmobilie sprechen:
- als Vorsorge für das eigene Alter oder für die Eltern/Angehörige
- für die sofortige Eigennutzung bzw. Sofortnutzung durch
die Eltern/Angehörige
- als reines Investment nur zur Kapitalanlage
Erst eine präzise Kalkulation und die Beteiligung an Objekten,
die ein überzeugendes Standort-, Architektur- und Dienstleistungskonzept
bieten und bei denen die Interessen zwischen Nutzern und Investoren
übereinstimmen, geben Sicherheit.
Hinweis: Eine pauschale Beratung können
wir für dieses Thema nicht seriös per Internet anbieten,
da ein persönliches Beratungsgespräch hierfür unabdingbar
ist.
Wir bieten Ihnen deshalb an, Sie an einen kompetenten und unabhängigen
Finanzberater in Ihrer Nähe zu vermitteln - kostenlos und
unverbindlich.
Füllen Sie hierzu einfach unser Formular
aus.
Medienfonds
Die Idee von Medienfonds ist recht einfach und bietet gute Renditechancen.
Mit Medienfonds investieren Sie in ein oder mehrer Filmprojekte.
Mit den Kinoerlösen, Merchandising etc. erzielt der Medienfonds
Gewinne, die er in Form von Ausschüttungen an seine Anleger
ausgibt.
Durchschnittlich können Sie 70% Ihrer Investitionssumme von
der Steuer abziehen und das oftmals über mehrere Jahre, da
der Fonds die Projekte zuerst finanziert und somit keine Gewinne
macht.
Kommt das Filmprojekt dann in die Kinos oder ins Fernsehen und
erzielt Einnahmen, steigen auch die Einnahmen des Medienfonds
und Sie erhalten zusätzlich zu Ihrer Steuerersparniss Ausschüttungen,
die Sie je nach Rechtsform der Medienfonds versteuern müssen.
Gibt es für einen Medienfonds nicht genug attraktive und
bezahlbare Filmprojekte, so dass er nicht ertragreich investieren
kann, bleibt Ihnen die reine Steuerersparnis sicher.
Hinweis: Eine pauschale Beratung können
wir für dieses Thema nicht seriös per Internet anbieten,
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Schiffsfonds
Schiffsbeteiligungen sind ein lukratives Investment für
risikobewusste Anleger. Eine jährliche, weitgehend steuerfreie
Ausschüttung von durchschnittlich zehn Prozent auf ihre Einlage
ist ihnen sicher.
Laut Statistik des Rating- und Markforschungsinstitutes Scope
Group, Berlin, wurde im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 2,2
Milliarden Euro in Schiffsfonds investiert. Schiffsbeteiligungen
liegen nach geschlossenen Immobilienfonds auf Platz zwei der wichtigsten
Anlagevarianten.
Die Anbieter von Schiffsfonds sammeln das Geld der Anleger ein,
lassen das Schiff meist in Korea bauen und verchartern es für
mehrere Jahre an eine der großen Reedereien. Aus den Tagessätzen
für die Miete der Schiffe speist sich die Rendite.
Für die rosige Zukunft von Schiffsfonds spricht die anhaltend
hohe Nachfrage der Reedereien nach Container-Schiffen. Da ein
Ozeanriese im Bau bis zu 70 Millionen Dollar kostet, ist es für
die Reedereien wirtschaftlicher, ihre Flotten zu chartern, statt
sie zu kaufen und selbst zu betreiben.
Nach Prognosen führender Wirtschaftsinstitute soll der Containerhandel
in den nächsten zehn Jahren bis zu 130 Prozent wachsen. Da
die Nachfrage nach Transportkapazitäten in den nächsten
fünf Jahren größer sein wird als das Angebot,
werden laut Markteinschätzung die Charterraten steigen und
die Renditen stabil bleiben.
Als Bonbon werden den Anlegern die fast steuerfreien Ausschüttungen
durch die so genannte "Tonnagesteuer" verkauft. Durch
die niedrige Pauschalbesteuerung, die unabhängig vom betriebswirtschaftlichen
Erfolg erhoben wird, bleibt die steuerliche Belastung niedrig.
Nach der alten Steuerspar-Variante bieten einige Fondsanbieter
noch bis Ende 2005 die Möglichkeit, die negativen Ergebnisse
der Investitionsphase - entsprechend der Einlage - steuerlich
geltend zu machen.
Anlegern sollte auch das Risiko einer Schiffsbeteiligung bewusst
sein. Kritisch ist der Zeitpunkt, zu dem der Chartervertrag mit
der Reederei ausläuft: Entweder steht eine Vertragsverlängerung
an, oder ein neuer Mieter muss gefunden werden. Sind die Charterpreise
zu dem Zeitpunkt niedrig, ist die Rendite in Gefahr. Stiftung
Warentest sieht das Investment in Schiffsfonds als riskante Geldanlage.
Von den 816 aktuellen Fonds werden fast zwei Drittel die in Aussicht
gestellten Renditen nicht erwirtschaften. Anleger sollten sich
nur an Schiffen beteiligen, wenn der Anbieter eine vollständige
Bilanz über Erfolge in der Vergangenheit vorlegen könne.
Hinweis: Eine pauschale Beratung können
wir für dieses Thema nicht seriös per Internet anbieten,
da ein persönliches Beratungsgespräch hierfür unabdingbar
ist.
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